SpeedDummy – Regelwerk Version 0.1

Stand: August 2026

1. Zweck und Grundidee

SpeedDummy ist ein zeitbasierter Apportiersport für Hund-Mensch-Teams.

Ziel ist es, eine gestellte Aufgabe vollständig und möglichst schnell zu lösen. Bewertet wird ausschließlich die benötigte Zeit einschließlich eventueller Strafsekunden.

SpeedDummy ist kein Workingtest mit Zeitmessung. Bewertet werden weder Stil noch die Qualität einzelner Apports.

Entscheidend ist allein, ob die Aufgabe regelgerecht beendet wurde und welche Wertungszeit dafür benötigt wurde.


2. Hund-Mensch-Team

Ein Team besteht aus:

  • einem Hund und
  • einem Hundeführer.

Ein Hund darf innerhalb eines Turniers grundsätzlich nur mit einem Hundeführer starten.

Abweichende Regelungen können in der Ausschreibung festgelegt werden.


3. Teilnahmeberechtigung

SpeedDummy steht grundsätzlich apportierfreudigen Hunden offen.

Eine bestandene Dummyprüfung, ein Workingtest oder eine vergleichbare Prüfung ist nicht erforderlich.

Der Hund muss gesundheitlich in der Lage sein, die gestellten Aufgaben zu bewältigen.

Der Hundeführer ist dafür verantwortlich, dass sein Hund unter Veranstaltungsbedingungen sicher geführt werden kann.

Weitere Voraussetzungen, insbesondere hinsichtlich Mindestalter, Haftpflichtversicherung, Impfstatus oder sonstiger organisatorischer Anforderungen, können in der Ausschreibung festgelegt werden.


4. Turnieraufbau

Ein reguläres SpeedDummy-Turnier besteht aus:

  1. zwei Vorläufen,
  2. der Einteilung in Finals und
  3. den Finaldurchgängen.

Ein Vorlauf besteht aus drei Aufgaben.

Jedes Team absolviert somit insgesamt sechs Aufgaben in den beiden Vorläufen.

Die Wertungszeiten aller sechs Aufgaben werden addiert.

Diese Gesamtzeit entscheidet über die Einteilung in die Finals.


5. Finals

Bei bis zu 18 teilnehmenden Teams erfolgt die Einteilung grundsätzlich wie folgt:

  • Plätze 1 bis 6: A-Finale
  • Plätze 7 bis 12: B-Finale
  • Plätze 13 bis 18: C-Finale

Bei weniger als 18 Startern werden die Finals entsprechend der tatsächlichen Teilnehmerzahl besetzt.

Der Veranstalter kann für kleinere Starterfelder in der Ausschreibung eine abweichende sinnvolle Aufteilung festlegen.

Jedes Finale besteht aus drei Aufgaben.

Die Zeiten aus den Vorläufen werden nicht in das Finale übernommen.

Mit Beginn des Finals starten alle Teams wieder bei einer Wertungszeit von null.

Die drei Wertungszeiten des jeweiligen Finals werden addiert.

Diese Gesamtzeit bestimmt die Platzierung innerhalb des Finals.

In jedem Finale werden die Plätze 1 bis 3 ermittelt.


6. Aufgaben

Eine SpeedDummy-Aufgabe besteht grundsätzlich daraus, dass ein Hund mehrere Dummies apportiert und in den Startbereich zurückbringt.

Pro Aufgabe sind mindestens zwei und höchstens vier Dummies vorgesehen.

Mögliche Aufgabenbestandteile sind insbesondere:

  • Markierungen,
  • Memories,
  • Verlorensuchen,
  • Einweisen,
  • Kombinationen verschiedener Aufgabenformen.

Der Veranstalter kann weitere Aufgabenformen verwenden, sofern diese dem Grundgedanken von SpeedDummy entsprechen und für alle Teams unter vergleichbaren Bedingungen durchgeführt werden können.


7. Aufgabenbeschreibung

Vor Beginn einer Aufgabe müssen den Teilnehmern alle für die Durchführung wesentlichen Informationen bekannt gegeben werden.

Dazu gehören insbesondere:

  • Anzahl der zu arbeitenden Dummies,
  • Startbereich,
  • gegebenenfalls vorgesehene Such- oder Arbeitsbereiche,
  • besondere Vorgaben zur Aufgabe,
  • gegebenenfalls eine festgelegte Reihenfolge,
  • Maximalzeit.

Ist keine Reihenfolge ausdrücklich vorgeschrieben, darf der Hundeführer die Reihenfolge der Dummies frei bestimmen.


8. Startbereich

Für jede Aufgabe wird ein klar erkennbarer Startbereich festgelegt.

Zu Beginn der Aufgabe befinden sich Hund und Hundeführer vollständig innerhalb dieses Startbereiches.

Der Hund darf innerhalb des Startbereiches frei positioniert werden, soweit für die Aufgabe nichts anderes vorgegeben ist.


9. Beginn der Zeitmessung

Die Zeit beginnt in dem Moment, in dem der Hund mit einem Körperteil die Startlinie in Richtung Aufgabe überschreitet.

Die Zeitnahme erfolgt mindestens auf eine Zehntelsekunde genau.


10. Ende der Zeitmessung

Die Zeit endet, sobald sich alle für die jeweilige Aufgabe vorgesehenen Dummies vollständig innerhalb des Startbereiches befinden.

Es ist nicht erforderlich, dass der Hund einen Dummy dem Hundeführer in die Hand übergibt.

Ein Dummy darf innerhalb des Startbereiches:

  • abgelegt,
  • fallengelassen oder
  • ausgetragen werden.

Maßgeblich ist allein, dass sich der vollständige Dummy innerhalb des Startbereiches befindet.


11. Freie Arbeitsweise

Soweit die jeweilige Aufgabenbeschreibung nichts anderes vorgibt, entscheidet der Hundeführer selbst über die Strategie zur Lösung der Aufgabe.

Insbesondere darf er entscheiden:

  • welcher Dummy zuerst gearbeitet wird,
  • in welcher Reihenfolge weitere Dummies gearbeitet werden,
  • wie häufig der Hund angesetzt wird,
  • ob der Hund erneut eingewiesen wird,
  • ob nach Ablauf der vorgesehenen Zeit Unterstützung durch den Hundeführer erfolgt.

Ungewöhnliche oder kreative Lösungen sind zulässig, sofern sie nicht gegen dieses Regelwerk oder besondere Vorgaben der Aufgabe verstoßen.


12. Mehrere Dummies und Tauschen

Ein Hund darf mehrere Dummies gleichzeitig tragen.

Das Tauschen eines bereits aufgenommenen Dummies gegen einen anderen Dummy ist erlaubt.

Ein Hund muss einen bereits aufgenommenen Dummy nicht unmittelbar in den Startbereich bringen, sofern er die Aufgabe auf andere regelgerechte Weise fortsetzt.


13. Verhalten des Hundes

Folgende Verhaltensweisen führen grundsätzlich zu keinem Zeitaufschlag und zu keiner Abwertung:

  • Einspringen,
  • nicht perfektes Fußgehen,
  • Fallenlassen eines Dummies,
  • erneutes Aufnehmen,
  • mehrfaches Einweisen,
  • selbstständiges Arbeiten,
  • Tauschen eines Dummies,
  • Tragen mehrerer Dummies,
  • Ablegen statt Abgeben in die Hand.

SpeedDummy kennt keine Stilnoten.


14. Unterstützung durch den Hundeführer

Der Hundeführer muss zu Beginn der Aufgabe im Startbereich bleiben.

Nach Ablauf von 10 Sekunden darf er den Startbereich verlassen und seinen Hund bei der Lösung der Aufgabe unterstützen.

Nimmt der Hundeführer diese Möglichkeit in Anspruch, werden zur tatsächlich gemessenen Zeit 10 Strafsekunden addiert.

Die Unterstützung nach Ablauf von 10 Sekunden ist ausdrücklich erlaubt und gilt nicht als Regelverstoß.

Verlässt der Hundeführer den Startbereich bereits vor Ablauf der ersten 10 Sekunden, werden 40 Strafsekunden addiert.


15. Zulässige Unterstützung

Der Hundeführer darf seinen Hund insbesondere:

  • ansprechen,
  • loben,
  • korrigieren,
  • erneut schicken,
  • einweisen,
  • durch seine Position unterstützen.

Sobald er den Startbereich regelgerecht verlassen hat, darf er sich im für die Aufgabe vorgesehenen Bereich bewegen, soweit die Aufgabenbeschreibung keine Einschränkungen vorsieht.


16. Berühren von Dummies durch den Hundeführer

Außerhalb des Startbereiches darf der Hundeführer einen Dummy grundsätzlich nicht berühren, aufnehmen, werfen oder anderweitig bewegen.

Ein Verstoß wird mit einer Zeitstrafe geahndet.

Die Höhe der Zeitstrafe wird in der Ausschreibung oder vor Beginn des Turniers bekannt gegeben.

Ist keine besondere Zeitstrafe festgelegt, beträgt sie 40 Sekunden.

Innerhalb des Startbereiches dürfen vom Hund eingebrachte Dummies durch den Hundeführer aufgenommen oder gesichert werden.


17. Maximalzeit

Für jede Aufgabe gilt eine Maximalzeit.

Die konkrete Maximalzeit wird in der jeweiligen Ausschreibung bekannt gegeben.

Wird keine Maximalzeit angegeben, beträgt die Maximalzeit 180 Sekunden.

Ist eine Aufgabe nach Ablauf der Maximalzeit nicht vollständig beendet, wird sie durch die Wettkampfleitung abgebrochen.

Als Wertungszeit wird die Maximalzeit angesetzt.

Eventuelle Strafsekunden können zusätzlich zur Maximalzeit angerechnet werden, sofern die jeweilige Regel dies vorsieht.

Das Team bleibt grundsätzlich im Wettbewerb und darf die weiteren Aufgaben absolvieren.


18. Abbruch durch den Hundeführer

Der Hundeführer kann eine Aufgabe jederzeit abbrechen.

In diesem Fall wird die für diese Aufgabe geltende Maximalzeit als Wertungszeit eingetragen.

Bereits angefallene Strafsekunden können zusätzlich angerechnet werden.


19. Strafsekunden

Strafsekunden werden zur tatsächlich gemessenen Arbeitszeit addiert.

Die Summe aus Arbeitszeit und Strafsekunden ergibt die Wertungszeit der Aufgabe.

Beispiele für vorgesehene Strafzeiten sind:

  • Verlassen des Startbereiches nach 10 Sekunden zur Unterstützung: +10 Sekunden
  • Verlassen des Startbereiches vor Ablauf von 10 Sekunden: +40 Sekunden
  • unerlaubtes Berühren eines Dummies außerhalb des Startbereiches: grundsätzlich +40 Sekunden, sofern nichts anderes festgelegt wurde

Weitere Strafzeiten können für besondere Aufgaben vorgesehen werden, müssen aber vor Beginn des Wettbewerbs eindeutig bekannt gegeben werden.


20. Grobe Regelverstöße

Nicht jeder Regelverstoß wird durch Strafsekunden ausgeglichen.

Insbesondere folgende Verhaltensweisen können zum Abbruch einer Aufgabe oder zum Ausschluss vom Turnier führen:

  • grobes Einwirken auf den Hund,
  • tierschutzwidriges Verhalten,
  • aggressives Verhalten des Hundes gegenüber Menschen oder anderen Hunden,
  • bewusstes Behindern anderer Teilnehmer,
  • erheblicher unsportlicher Umgang mit anderen Teilnehmern, Helfern oder der Wettkampfleitung,
  • vorsätzliche Manipulation einer Aufgabe oder der Zeitmessung.

Über einen Ausschluss entscheidet die Wettkampfleitung.


21. Sicherheit und Tierschutz

Die Sicherheit und das Wohlergehen der Hunde haben Vorrang vor der sportlichen Wertung.

Die Wettkampfleitung darf eine Aufgabe jederzeit abbrechen, wenn sie der Auffassung ist, dass:

  • ein Hund überfordert ist,
  • eine gesundheitliche Beeinträchtigung erkennbar wird,
  • eine gefährliche Situation entsteht oder
  • eine Fortsetzung aus Tierschutzgründen nicht vertretbar ist.

Ein daraus resultierender Abbruch kann mit der Maximalzeit gewertet werden.

Bei schwerwiegenden Gründen kann das Team vom weiteren Wettbewerb ausgeschlossen werden.


22. Vergleichbarkeit der Bedingungen

Alle Teams eines Durchgangs sollen eine Aufgabe unter möglichst vergleichbaren Bedingungen absolvieren.

Der Veranstalter hat insbesondere darauf zu achten, dass:

  • die Lage der Dummies vergleichbar ist,
  • Suchbereiche gleichbleiben,
  • Startbereiche nicht verändert werden,
  • Aufgaben nicht ohne sachlichen Grund während eines Durchgangs verändert werden.

Ist eine Aufgabe aufgrund äußerer Umstände nicht mehr vergleichbar durchführbar, kann die Wettkampfleitung die Aufgabe für den betreffenden Durchgang annullieren oder wiederholen lassen.


23. Wiederholung einer Aufgabe

Eine Aufgabe kann wiederholt werden, wenn die ordnungsgemäße Durchführung durch Umstände beeinträchtigt wurde, die das Team nicht zu vertreten hat.

Dazu können insbesondere gehören:

  • Fehler eines Helfers,
  • unverschuldete Störungen durch Menschen oder Tiere,
  • technische Fehler bei der Zeitmessung,
  • falsch ausgelegte oder fehlende Dummies.

Über eine Wiederholung entscheidet ausschließlich die Wettkampfleitung.


24. Zeitgleichheit in den Vorläufen

Besteht nach Abschluss der Vorläufe Zeitgleichheit zwischen zwei oder mehreren Teams und hat diese Zeitgleichheit Einfluss darauf, welchem Finale ein Team zugeordnet wird, findet ein Stechen statt.

Das gilt beispielsweise für die Entscheidung zwischen:

  • A- und B-Finale oder
  • B- und C-Finale.

Für das Stechen wird eine kurze, für alle beteiligten Teams identische SpeedDummy-Aufgabe verwendet.

Das Team mit der niedrigeren Wertungszeit erhält die bessere Platzierung.

Besteht erneut Zeitgleichheit, erfolgt ein weiteres Stechen.


25. Zeitgleichheit im Finale

Besteht nach den drei Finalaufgaben Zeitgleichheit auf einem Platz, der für die Platzierung relevant ist, findet ebenfalls ein Stechen statt.

Dies gilt insbesondere für die Plätze 1 bis 3.

Die beteiligten Teams absolvieren eine identische zusätzliche Aufgabe.

Das schnellere Team erhält die bessere Platzierung.

Besteht erneut Zeitgleichheit, wird ein weiteres Stechen durchgeführt.

Ein für die Platzierung relevanter Gleichstand wird nicht durch Los entschieden.


26. Stechen

Ein Stechen soll kurz, eindeutig und für Zuschauer gut nachvollziehbar sein.

Die Aufgabe kann aus einem oder mehreren Dummies bestehen.

Sie muss für alle am Stechen beteiligten Teams identisch sein.

Für das Stechen gelten grundsätzlich dieselben Regeln wie für andere SpeedDummy-Aufgaben.

Die Wettkampfleitung kann für ein Stechen eine eigene, kürzere Maximalzeit festlegen. Diese muss vor Beginn des Stechens bekannt gegeben werden.


27. Zeitmessung und Zeitnehmer

Die Zeitmessung erfolgt durch vom Veranstalter bestimmte Personen oder geeignete technische Systeme.

Soweit keine automatische Zeitmessung verwendet wird, kann zur Absicherung eine zweite Zeitnahme erfolgen.

Für die Wertung ist die von der Wettkampfleitung festgelegte offizielle Zeit maßgeblich.

Offensichtliche Fehler bei der Zeitnahme können von der Wettkampfleitung korrigiert werden.


28. Wettkampfleitung

SpeedDummy benötigt keinen klassischen Richter.

Der Veranstalter bestimmt jedoch eine Wettkampfleitung.

Diese ist verantwortlich für:

  • die Einhaltung des Regelwerks,
  • die ordnungsgemäße Durchführung der Aufgaben,
  • die Zeitwertung,
  • die Entscheidung über Strafzeiten,
  • Entscheidungen bei Störungen,
  • Wiederholungen von Aufgaben,
  • Stechen,
  • Abbrüche und
  • gegebenenfalls Ausschlüsse.

Entscheidungen der Wettkampfleitung während des laufenden Turniers sind für die Durchführung der Veranstaltung verbindlich.


29. Helfer

Der Veranstalter kann Helfer einsetzen.

Diese können insbesondere zuständig sein für:

  • Auslegen der Dummies,
  • Werfen von Markierungen,
  • Zeitnahme,
  • Dokumentation der Ergebnisse,
  • Einweisung der Teilnehmer,
  • Absicherung des Geländes.

Helfer dürfen ein Team nicht bewusst bevorzugen oder benachteiligen.


30. Ergebnisse

Für jede Aufgabe wird eine Wertungszeit festgehalten.

Diese besteht aus:

gemessener Arbeitszeit + Strafsekunden = Wertungszeit

Nach den Vorläufen werden die sechs Wertungszeiten addiert.

Im Finale werden ausschließlich die drei Finalzeiten addiert.

Für die Rangfolge gilt:

Je niedriger die Gesamtzeit, desto besser die Platzierung.


31. Ausschreibung

Die Ausschreibung eines SpeedDummy-Turniers sollte mindestens folgende Angaben enthalten:

  • Datum und Veranstaltungsort,
  • Veranstalter,
  • Teilnahmevoraussetzungen,
  • maximale Teilnehmerzahl,
  • Meldeverfahren,
  • Meldegebühr,
  • gegebenenfalls Mindestalter der Hunde,
  • gegebenenfalls Anforderungen an Haftpflichtversicherung und Impfstatus,
  • besondere organisatorische Regelungen,
  • gegebenenfalls abweichende Maximalzeiten,
  • gegebenenfalls besondere Strafzeiten oder Aufgabenregeln.

Regelungen der Ausschreibung dürfen dieses Regelwerk ergänzen.

Abweichungen von wesentlichen sportlichen Grundprinzipien sollten ausdrücklich kenntlich gemacht werden.


32. Sportlicher Grundsatz

SpeedDummy soll schnell, verständlich, fair und hundegerecht sein.

Die Regeln sollen taktische Entscheidungen ermöglichen, ohne unnötig in die Arbeitsweise eines Teams einzugreifen.

Es gilt deshalb der Grundsatz:

Was nicht ausdrücklich verboten oder durch die jeweilige Aufgabe eingeschränkt ist, ist grundsätzlich erlaubt, sofern es fair, sicher und tierschutzgerecht ist.


33. Schlussbestimmung

Dieses Regelwerk ist die Version 0.1.

Es dient insbesondere der praktischen Erprobung des SpeedDummy-Konzeptes.

Erfahrungen aus den ersten Veranstaltungen können dazu führen, dass einzelne Regelungen angepasst, präzisiert oder ergänzt werden.

Ziel ist ein möglichst einfaches Regelwerk, das nur dort Vorgaben macht, wo sie für Fairness, Sicherheit und eine eindeutige Zeitwertung erforderlich sind.


34. Datenschutz, Ergebnislisten und Fotoaufnahmen

Mit der Anmeldung zu einem SpeedDummy-Turnier erklärt sich der Teilnehmer damit einverstanden, dass die im Zusammenhang mit der Veranstaltung erzielten Ergebnisse und Platzierungen unter Angabe des Namens des Hundeführers und des Hundes auf der Homepage des Veranstalters veröffentlicht werden.

Foto- und Videoaufnahmen

Im Rahmen eines SpeedDummy-Turniers können Foto- und Videoaufnahmen angefertigt werden. Diese können zur Berichterstattung über die Veranstaltung auf der Homepage des Veranstalters veröffentlicht werden.

Soweit einzelne Teilnehmer auf Foto- oder Videoaufnahmen individuell und deutlich erkennbar im Mittelpunkt der Aufnahme stehen, erfolgt eine Veröffentlichung nur, soweit hierfür die erforderliche Einwilligung vorliegt.

Aufnahmen des allgemeinen Veranstaltungsgeschehens, von Teilnehmergruppen, Siegerehrungen sowie Aufnahmen, bei denen einzelne Personen lediglich Teil des Veranstaltungsgeschehens sind, können im Rahmen der Berichterstattung über die Veranstaltung veröffentlicht werden, soweit dem keine überwiegenden berechtigten Interessen der abgebildeten Personen entgegenstehen.

Veröffentlichung in sozialen Medien

Ergebnisse, Fotos und Videoaufnahmen der Veranstaltung können grundsätzlich auch auf den vom Veranstalter genutzten sozialen Medien veröffentlicht werden.

Ein Teilnehmer kann der Veröffentlichung seiner personenbezogenen Daten sowie von Aufnahmen, auf denen er erkennbar ist, in sozialen Medien widersprechen.

Der Widerspruch kann

  • bereits bei der Anmeldung über die Homepage des Veranstalters erklärt oder
  • dem Veranstalter schriftlich per E-Mail mitgeteilt werden.

Ein solcher Widerspruch hat keinen Einfluss auf die Teilnahme am SpeedDummy-Turnier.

Der Veranstalter wird einen erklärten Widerspruch bei eigenen Veröffentlichungen in sozialen Medien berücksichtigen.

Widerruf einer Einwilligung

Soweit eine Veröffentlichung auf einer Einwilligung beruht, kann diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.

Der Widerruf kann per E-Mail gegenüber dem Veranstalter erklärt werden.

Die Rechtmäßigkeit einer bereits vor dem Widerruf erfolgten Verarbeitung wird durch den Widerruf nicht berührt.

Weitergehende Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten, zu Speicherdauer, Betroffenenrechten und zum Verantwortlichen ergeben sich aus den Datenschutzinformationen des jeweiligen Veranstalters.

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